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Saarländer mit Erfolg bei der SuperMoto in St. Wendel
Sunday, July 11, 2010 -

Markus Volz war sichtlich geschafft aber er freute sich über ein fast perfektes Wochenende. Der Dirminger, der in der Klasse S1 an den Start gegangen war, hatte schon im Training das Gefühl, daß an diesem Wochenende was gehen könnte. Zwischen den ganzen Vollprofis erreichte Markus Volz im ersten Rennen einen beachtlichen 2. Platz. In der Meisterschaft liegt er mit 132 Punkten nun auf Platz 4.

Unglücklich lief es dagegen für den zweiten Saarländer Dirk Spaniol aus Hirzweiler. Nach einem tollen dritten Platz im ersten Renen wurde er im zweiten Rennen in einen Sturz verwickelt und sah die Zielflagge nicht.

 
Hart umkämpfter Heimsieg
Monday, June 07, 2010 -

Mit den Heimspielen ist das ja immer so eine Sache. Da ist einmal der Vorteil des bekannten Geländes und der heimischen Fans. Andererseits aber auch der Nachteil der hohen Erwartungen. Der Piesbacher Lars Mysliwietz hatte mit Co Oliver Schumacher (Fluterschen) bei der Litermont Rallye mit dieser Ausgangslagezu kämpfen.

Die Rallye, ausgerichtet von Mysliwietz eigenem Verein dem MSC Piesbach, war aber auch aus zwei weiteren Gründen die schwerste Herausforderung in diesem Jahr. Da waren zunächst einmal die tropischen Temperaturen, die im Auto bis zu 60 Grad ankletterten und der prominente Herausfordere Niki Schelle.

 

Er gilt als einer der schnellsten Rallyepiloten Deutschlands mit Erfahrung in so einigen Werksteams. Er startete ebenfalls auf einem Citroen C2R2max aber mit einer vom Citroen Werk unterstützen Variante. Logisch, dass solch ein Fahrzeug dem privat eingesetzten C2 von Mysliwietz/Schumacher gegenüber Vorteile haben muss.

„Ich rechnete mir schon einen relativ hohen Zeitrückstand ein. Alles unter einer Sekunde Rückstand pro WP Kilometer wäre OK gewesen“, hoffte Lars Mysliwietz vor dem Start. Doch es lief besser.

Bereits auf der dritten Wertungsprüfung konnte der WM erfahrene Schelle geschlagen werden. Dann allerdings ein erster Dämpfer. „Die WP 4 Hoxberg zeichnet sich durch sehr lange Geraden aus. Keine Ahnung warum aber hier haben wir immer richtig Zeit verloren“, blickt Oliver Schumacher zurück, „da werden wir mal in der nächsten Woche schauen, was in diesem Bereich zu verbessern ist.“

Jedenfalls verloren Beide auf dieser einen Prüfung bei den drei Durchgängen insgesamt 33 Sekunden. Auf den anderen Strecken, waren die Zeiten in etwa gleich, was Mysliwietz erfreute: „Diese WP’s sind fahrerisch sehr anspruchsvoll.

Schnell, viel blinde Kurven und sehr harmonisch. So richtig was zum Beißen.“ Dann allerdings hatten die Führenden in der Deutschen Rallyemeisterschaft Glück. Schelle/Blom unterlief ein Fahrfehler und in der Folge davon, kassierten sie auch noch eine Zeitstrafe. Damit war das Duell zugunsten Mysliwietz/Schumacher entschieden.

Mit nicht mehr ganz soviel Druck gelang zwar auch noch eine Gesamtbestzeit aber vordringlich sollte der siebte Sieg beim siebten Saisonstart unter Dach und Fach gebracht werden. Dass sie dabei auch noch Zweiter in der Gesamtwertung wurden, nahmen sie dankend als Bonus an.

Lars Mysliwietz: „Nächste Woche geht es wieder weiter im Warndt. Mal sehen, ob wir den Schwung der bisherigen Saison dahin mitnehmen können.“

 

„Nein, dass hätte ich vor Saisonbeginn nie und nimmer geglaubt. Führender der DRM zu sein ist einfach genial.“ Was vom Piesbacher Lars Mysliwietz so euphorisch beschrieben wird, kann schon als große Überraschung zwei Läufe vor Ende der Deutschen Rallye Meisterschaft (DRM) gewertet werden.


Fotos: Dörrenbächer

Nach der Besichtung der teilweise neuen Prüfungen, herrschte großer Respekt bei allen Teilnehmern. Schnell, schmierig und mit wenig Platz für Ausrutscher waren Rahmenbedingungen, die als erste einmal das Ankommen als oberste Priorität ausgaben.

„Hier sind schnell Fehler passiert. Ein paar Zentimeter von der Linie abgekommen und du hast bei sehr hohen Geschwindigkeiten ein Problem. Wir haben so einige Konkurrenten neben der Piste liegen sehen, denen ist genau das widerfahren“, gibt Co Oliver Schumacher zu Protokoll.

Beim Saarländisch/Westerwälder Rallyeteam ging alles glatt. Bereits nach dem ersten Tag, konnte ein ordentlicher Vorsprung auf die Verfolger verbucht werden.

Am zweiten Tag wurde es aber dann doch noch einmal schwieriger. Schumacher: „Mehr als eine Prüfung mussten wir mit einer stark nachlassenden Bremse absolvieren. Auch die dann im Service eingesetzten neuen Beläge erwiesen sich als für diese Strecken nicht ideal.“

Auch wenn dadurch die Bremspunkte nicht ganz so spät gesetzt werden konnten, bauten Mysliwietz/Schumacher kontinuierlich die Divisionsführung aus und gewannen diese schließlich auch zum dritten Mal in der diesjährigen Deutschen Meisterschaft.

Zu den 20 Punkten für den Divisionssieg gesellte sich aber noch ein weiterer Zähler für die Platzierung im Gesamtergebnis. Dies ist die Belohnung für die zwischenzeitlich eingefahrene Gesamtplatzierung der Citroen C2R2max Besatzung. „Das ist eigentlich nur sehr schwer möglich, mit einem solch kleinen Auto in die Phalanx der PS stärkeren und oftmals mit Allrad ausgestattet Fahrzeuge aus den anderen Divisionen zu kommen. Diesmal ist es uns aber gelungen“, strahlt Lars Mysliwietz.

Und so haben Mysliwietz/Schumacher in der Meisterschaft neben der klaren Divisionsführung nun auch gemeinsam mit Felix Herbold aus der Division 2 die meisten Punkte aller DRM Teilnehmer.

Unrealistisch ist es jetzt sogar nicht mehr mit dem kleinen C2R2max die erste Deutsche Meisterschaft für den französischen Autobauer Citroen zu gewinnen.

Lars Mysliwietz: „Aber das ist erstmal nur ein Traum. Allerdings werden wir bis zur Eifel Rallye hart daran arbeiten diesem Traum ein Stück näher zu kommen.“

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