Wechsel und Sparen

 

Trikots:
Nur noch Nummern von 1-99 erlaubt, auch auf der Trikotvorderseite (nicht mehr ausschließlich Brustbereich, somit ist der Brustbereich für Werbung uneingeschränkt verwendbar)
  • keine Nummern mit 00, 01, 007 etc.
  • Trikots müssen nicht in den Hosen stecken (war aber bisher schon so, keine Änderung)
Kopftücher aus religiösen Gründen sind dann erlaubt, wenn sie keine Gefährdung für Trägerin oder Gegner darstellen. Das wurde im DHB-Bereich schon längere Zeit so akzeptiert.
Verursacht ein Torwart bei einemGegenstoß den Zusammenprall mit dem Gegenstoßspieler (d.h. der TW bewegt sich auf den Angreifer zu), ist er zu disqualifizieren. Nur der Torwart kann diese gefährliche Situation überblicken und vermeiden, denn genau im Moment einer möglichen Ballannahme wird der Angreifer nach hinten schauen und den Torwart gar nicht wahrnehmen. Steht der Torwart jedoch deutlich vorher, ist bei Kontakt durch den Angreifer auf Stürmerfoul zu entscheiden.
Sperren müssen durch Kreisspieler passiv am Gegner gestellt werden. Aktive Sperren (häufig mit Gesäß, Beinen oder Armen) sind als Stürmerfoul zu werten.
Der Ausschluss bei „Tätlichkeit“ ist entfallen. Stattdessen wurde hierfür eine Disqualifikation mit Bericht eingeführt. Das führt im DHB-Bereich automatisch zu einer 2-Wochen-Sperre. Weitergehende Sperren können je nach Schwere des Vergehens durch die spielleitende Stelle folgen.
Normale Disqualifikationen (= so genannte Matchstrafen) gibt es nach wie vor, da hat sich nichts geändert.
Letzte Spielminute: besonders in der Schlussphase und unabhängig vom Spielstand haben die „Notbremsen“ zugenommen. Damit wollen Spieler verhindern, dass Gegner in eine klare Torwurfsituation kommen. Das wird ab 1.7.2010 grundsätzlich mit einer Disqualifikation und Bericht (= 2-Wochen-Sperrautomatik, unabhängig davon kann die spielleitende Stelle eine weitergehende Sperre aussprechen) geahndet.
Ein Gesichtstreffer beim 7m am „stehenden“ Torwart hat eine Disqualifikation zur Folge. Gleiches gilt auch bei einem direkt ausgeführten Freiwurf am Abwehrspieler.
PASSIV-Warnzeichen: spielt hierbei die abwehrende Mannschaft weiterhin dauernd auf „Unterbrechung des Spiels“, darf nicht auf Passiv entschieden werden. Spielt die Abwehr dagegen möglichst regelkonform, können die SR sehr viel einfacher auf passiv entscheiden. Alle anderen Passiv-Bereiche bleiben unverändert, wurden lediglich neu strukturiert.
Vergehen von der Auswechselbank aus: greift ein zusätzlicher Spieler (oder Offizieller) bei klarer Torgelegenheit des Gegners ins Spielgeschehen von der Auswechselbank (z.B. durch Betreten des Spielfeldes) ein, so wird neben dem logischen 7m auch eine Disqualifikation mit Bericht (= 2-Wochen-Sperrautomatik, unabhängig davon kann die spielleitende Stelle eine weitergehende Sperre aussprechen) fällig.
Neu eingeführt wurde eine Coachingzone, die ab 3,5m von der Mittellinie bis zu einer hinteren Markierung (in Höhe 7m-Linie) reicht. Nur hier darf der Trainer dauernd coachen. So können die Helfer am Tisch die Wechselvorgänge deutlich besser einsehen. Einschränkungen gibt es zudem bei der Wahl der T-Shirt-Farbe bei Offiziellen (= nicht verwechselbar mit den Trikots der gegnerischen Mannschaft!) und der ÜbergabemodalitätGrüne Karte“ für TTO. Das „Pokern um den richtigen Übergabezeitpunkt“ am Zeitnehmertisch wird nicht mehr möglich sein (= siehe auch Coachingzone).
Spannende Finals beim Ladies-Cup
Monday, August 23, 2010 -

In einem absolut spannenden und dramatischen Finale gewinnt am Ende knapp die Mannschaft von Györi Audi ETO KC gegen den Thüringer HC mit 22 zu 21.

Der THC startete sehr gut in die Partie. Über schnellen Tempohandball führten die Thüringer schnell mit 6:0. Zum Ende der ersten Halbzeit ließ die Konzentration nach und Györi kam auf 12:11.
Die zweite Halbzeit war ausgeglichen. Keinem Team gelang es sich entscheidend abzusetzen. Am Ende hatten die starken Ungarn von Györi Audi ETO KC die Nase vorn und gewannen in einem Handballkrimi gegen die überraschend starke Mannschaft des Thüringer HC.

Internationaler Sparkassen Ladies-Cup

1. Györi Audi ETO KC
2. Thüringer HC
3. C.S. Oltchim Rm. Valcea
4. Handball Metz
5. TSV Bayer 04 Leverkusen
6. HSG Blomberg-Lippe


Mädchenturnier:

1. Deutschland
2. Rumänien
3. Österreich
4. Saarland

 
HG Saarlouis schlägt Brest mit 34:26
Tuesday, July 27, 2010 -

In einem Testspiel im Trainingslager in Polen gewann die HG Saarlouis gegen den weißrussischen Meister Myskow Brest mit 34:26. Die neuen Spieler Dirk Holzner, Alexander Kokoszka, Ingars Dude und Christoph Wischniewski, sowie Torwart Jan Peveling haben sich gut eingefügt und durchaus als Verstärkungen bewiesen.

 
Ladies-Cup 2010: Jetzt Karten vorbestellen
Thursday, July 22, 2010 -

LadiesCup2010Ab sofort können bei der HVS-Geschäftsstelle Eintrittskarten für den Internationalen Sparkassen-Ladies-Cup in Schmelz bestellt werden. Tageskarten gibt es für 5 und 9 Euro. Turnierkarten für 8 und 14 Euro, Einfach Bestellformular ausfüllen und per Fax oder E-Mail an die HVS-Geschäftsstelle senden.

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Wolfgang Kirsch ist neuer Präsident des südwestdeutschen Handballverbandes
Sunday, July 11, 2010 - Beim Verbandstag des Südwestdeutscheandes in Koblenz wurde das Präsidium von den Delegierten wie folgt gewählt. Neuer Präsident ist Wolfgang Kirsch (Merzig), bisher Rechtswart. Neuer Vizepräsident ist Josef Semmelroth (Linden) mit fünf Stimmen Vorsprung gegenüber dem bisherigen Vize Jürgen Blaschke (Mainz). Kassenwart Georg Gerhard (Zwingenberg) wurde einstimmig im Amt bestätigt. Bei der Wahl zum TK-Vorsitzenden konnte sich Fritz Facklam (Neustadt) mit 25 Stimmen gegenüber Alfred Knab (Bodenheim ) mit 16 Stimmen behaupten. Neuer Rechtwart ist Michgang Kirsch. Der bisherige Präsident Wolfgang Faß (Heusenstamm) wurde nach 18 Jahren zum Ehren-Präsident von den Delegierten einstimmig ernannt. Vize Jürgen Blascke (Mainz) wurde nach 26 Jahren Ehrenmitglied des SWHV. 
Nachwuchsturnier beim Sparkassen-Ladies-Cup in Schmelz 2010
Friday, July 09, 2010 -

Erstmals wird in diesem Jahr neben dem mit europäischen Spitzenmannschaften besetzten Frauenhandballturnier um den Sparkassen-Ladies-Cup auch ein Nachwuchsturnier stattfinden. Hier werden die Mädchen der HVS-Auswahl des Jahrgangs 1994 die Gelegenheit haben gegen die DHB-Auswahl, Rumänien und Österreich anzutreten. Der starke Jahrgang 1994 qualifizierte sich im Januar 2010 für das Finale des DHB-Länderpokals Mitte März und präsentierte sich dort trotz keines weiteren Erfolgs sehr gut. Trainiert wird die Mannschaft von Claudia Schikotanz, die zudem noch den weiblichen Jahrgang 1996 und in Personalunion die Damen des RPSOberligisten FSG Oberthal-Hirstein trainiert. Mit Claudia Schikotanz sprach Sarah Weber.

Was halten Sie von der Idee ein Nachwuchsturnier im Rahmen des Sparkassen-Ladies-Cup zu veranstalten?

Claudia Schikotanz: Der 94er Jahrgang ist die erste Mannschaft, die an diesem Turnier teilnehmen wird. Man wird an der Resonanz der Zuschauer sehen, wie das Turnier ankommt. Letztes Jahr fanden an den ersten beiden Tagen weniger Zuschauer in die Halle. Durch das Nachwuchsturnier werden vor allem jüngere Spieler zum Zuschauen bewegt.

Wie wird sich die Mannschaft auf das Turnier vorbereiten und mit welcher Erwartungshaltung gehen Sie in das Turnier?

Schikotanz: Wir werden vor dem Turnier einige Trainingseinheiten und Vorbereitungsspiele absolvieren. Wir haben bis jetzt nur gegen andere Bundesländer gespielt. Den Leistungsstand der Nationalteams kann ich so nicht einschätzen, denn ich kenne die anderen Teams nicht. Wir werden auf jeden Fall kämpfen um einigermaßen mithalten zu können und eine gute Leistung zeigen.

Was halten Sie vom Sparkassen-Ladies-Cup?

Schikotanz: Der Ladies-Cup ist eine gelungene Veranstaltung, die sich als echtes Event im saarländischen Handball etabliert hat und eine hervorragende Reklame für attraktiven Frauenhandball ist. Es wäre schön in den nächsten Jahren auch höherklassig spielende saarländische Mannschaften beim Ladies-Cup zu sehen.

Warum finden viele Handballer an diesem Wochenende nicht den Weg in die Halle nach Schmelz?

Schikotanz: Der Ladies-Cup fällt genau in die Vorbereitung der Vereinsmannschaften. Einige Mannschaften befinden sich noch im Trainingslager oder haben Vorbereitungsspiele. Zudem sind die Ferien gerade rum und die Teams sind in den letzten Zügen der Vorbereitung auf die bevorstehende Meisterschaftsrunde. Ich kann sowohl den Verband, als auch die Vereine verstehen. Als Trainerin will man jedes Vorbereitungsspiel, dass sich bietet, nutzen.

Quelle: hvsaar.de

 
 (dhb). Ende dieser Woche entscheidet sich, ob die deutsche A-Jugend-Nationalmannschaft an der U18-Europameisterschaft 2010 teilnehmen kann. In der Qualifikationsgruppe 1 mit vier Nationen muss das deutsche Team gegen Bosnien-Herzegowina, Luxemburg und Portugal um einen der ersten beiden Plätze kämpfen, um den Einzug ins Finalturnier im Sommer zu schaffen.
Gespielt wird von Freitag bis Sonntag, 21. bis 23. Mai 2010, in der Hermann-Neuberger-Halle im saarländischen Völklingen. Bei der letzten EM 2008 in Tschechien hatte sich die damalige deutsche A-Jugend mit Trainer Klaus-Dieter Petersen den Titel geholt. Doch die siegreichen Spieler von damals gehören inzwischen dem Juniorenkader des DHB an und sind dort direkt für die EM qualifiziert.
Nicht nur wegen des Heimvorteils ist DHB-Jugendkoordinator Christian Schwarzer überzeugt, dass sein Team bei der EM-Endrunde vom 12. bis 22. August in Podgorica/ Montenegro dabei sein wird: „Ohne überheblich wirken zu wollen, wäre alles andere eine Enttäuschung.“ Über die Spielstärke der Gegner hat sich der Weltmeister von 2007 inzwischen ein erstes Bild machen können: „Das sind durch die Bank individuell und spielstarke Mannschaften, da müssen wir mit hoher Konzentration und mit aller Kampfkraft auftreten, um unser Ziel erreichen zu können.“ Natürlich hofft der 319-fache Ex-Nationalspieler auch auf die Unterstützung der Zuschauer. 1500 Besucher fasst die Halle, beim Handball-Verband Saar und an der Tageskasse sind noch Karten für das EM-Qualifikationsturnier zu bekommen.
14 der 16 Spieler aus dem benannten Kader können in einem Spiel eingesetzt werden. Für Kaufmann rückte wieder Nicolai Theilinger ins Team. „Der Stamm mit den erfahrenen Storbeck, Backhaus, Schmidt, Weber und Hansen steht, aber auch die anderen Akteure haben das Zeug, diese Aufgabe zu meistern“, weiß Trainer Schwarzer.
Der Spielplan:
Freitag, 21. Mai 2010
 
 
16:00 Uhr
Saarland – Pfalz
Vorspiel weibliche Auswahl Jahrgang 1996
18.00 Uhr
Bosnien Herzegowina – Portugal
 
20.00 Uhr
Deutschland – Luxemburg
 
 
 
 
Samstag, 22. Mai 2010
 
 
14.00 Uhr
Saarland – Luxemburg
Vorspiel männliche Auswahl Jahrgang 1995
16.00 Uhr
Luxemburg – Bosnien-Herzegowina
 
18.00 Uhr
Portugal – Deutschland
 
 
 
 
Sonntag, 23. Mai 2010
 
 
12.00 Uhr
Luxemburg – Portugal
 
14.00 Uhr
Deutschland – Bosnien Herzegowina
 
Tickets
Tageskarte Sitzplatz:
8 Euro Erwachsene,
5 Euro Jugendliche;
Turnierkarte Sitzplatz;
18 Euro Erwachsene,
10 Euro Jugendliche;
Tageskarte Stehplatz:
5 Euro Erwachsene,
3 Euro Jugendliche;
Das deutsche Aufgebot:
Felix Storbeck
(SC Magdeburg, 27/-)
Paul Weidner
(SG Flensburg-Handewitt, 13/-)
Markus Hansen
(VfL Bad Schwartau, 20/35)
Patrick Zieker
(TV Metterzimmern, 2/10)
Philipp Weber
(SC Magdeburg, 22/72)
Maximilian Lipp
(SG Flensburg-Handewitt, 20/45)
Patrick Schmidt
(HBLZ Großwallstadt, 23/75)
Sören Kress
(HSG Düsseldorf,11/28)
Jan Forstbauer
(TSV Schmiden, 22/103)
Nicolai Theilinger
(VfL Pfullingen, 14/37)
Pascal Durak
(SG Kronau-Östringen, 13/31)
Ramon Tauabo
(SG Spandau/Füchse Berlin, 13/22)
Dennis Backhaus
(HSG Düsseldorf, 24/58)
Kai Dippe
(HG Oftersheim/Schwetzingen, 2/5)
Mario Stark
(HBLZ Großwallstadt, -/-)
Marc Pechstein
(HBLZ Großwallstadt, 8/6)
Offizielle:
 
Wolfgang Gremmel
(Delegationsleiter)
Christian Schwarzer
(DHB-Jugendkoordinator)
Heiko Karrer
(DHB-Trainer)
Dr. Jörg Petermann
(Arzt)
Stefan Armbruster
(Physiotherapeut)

Die Handball Europameisterschaft in Österreich.
Ergebnisse und Tabellen hier.